Alkoholisierte Jugendliche sorgten im Märkischen Viertel für Randale
In der Nacht zum Sonntag sorgten zwei alkoholisierte Jugendliche im Märkischen Viertel für Aufregung. Im Suff beschädigten sie mehrere Autos und bedrohten und beleidigten Passanten. Kurzerhand nahm die Polizei die Randalierer fest.
Gegen 22.20 Uhr saßen zwei Brüder in einem Fahrzeug an der Kreuzung Quickborner Ecke Treuenbrietzener Straße. Plötzlich hörten sie die Alarmanlage eines Autos. Als sie ausstiegen, um nachzuschauen, bemerkte der Jüngere, dass es sich dabei um sein eigenes Auto handelte.
Sie sahen, wie das randalierende Duo die Quickborner Straße entlang lief und an mehreren Autos die Seitenspiegel abtrat. Sie schlugen außerdem mit einem Gürtel auf die Fahrzeuge ein.
Die Brüder verfolgten daraufhin die Jugendlichen, um sie von weiteren Dummheiten abzuhalten. Jetzt kamen diese ihnen plötzlich in Begleitung einer größeren Gruppe entgegen. Die beiden Männer flüchteten in einen gerade an der Endhaltestelle Quickborner Straße eintreffenden BVG-Bus, baten den Fahrer die Türen zu verschließen und sofort loszufahren.
Die beiden Randalierer waren in der Zwischenzeit bei dem BVG-Bus angekommen, schlugen und traten gegen den Bus und bedrohten und beleidigten die Flüchtenden. Der Busfahrer fuhr sofort los und verhinderte so Schlimmeres.
Als die Polizeikräfte eintrafen, nahmen sie die beiden Randalierer fest. Bei der Festnahme versuchten sie mehrfach zu flüchten, sodass die Beamten den beiden stark alkoholisierten 17-Jährigen Handfesseln anlegten.
Nach einer Blutentnahme blieben die beiden jungen Männer in der Gefangenensammelstelle, um ihren Rausch auszuschlafen.
Mehrere Funkwagenbesatzungen waren zwischenzeitlich eingetroffen und stellten die Personalien von Zeugen und die Schäden an insgesamt sechs Fahrzeugen fest. Dabei stellten sie am Eingang eines Freizeitparks zwei Männer fest, wobei einer starkes Nasenbluten hatte.
Der 24-jährige Verletzte gab an, dass er zuvor mehrere Personen gesehen hatte, die in der Quickborner Straße Autos beschädigten. Um sie davon abzuhalten, ging er zu der dortigen Bushaltestelle, wo er von vier Unbekannten attackiert und geschlagen wurde. Anschließend flüchteten die Täter. Wegen seiner Verletzungen kam der 24-Jährige zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Ermittlungen dauern an.
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