Drei Wohnungsbrände hielten die Feuerwehr in Atem

Drei Wohnungsbrände hielten die Feuerwehr in Atem

Am Donnerstag musste Polizei und Feuerwehr zu drei Wohnungsbränden ausrücken. Betroffen waren Wohnungen in Französisch Buchholz, Hohenschönhausen und Charlottenburg. Die Polizei geht davon aus, dass es sich in allen drei Fällen um Fahrlässigkeit handelt. Deshalb ermittelt jetzt das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

Im ersten Fall war vermutlich ein defektes Küchengerät die Ursache für einen Wohnungsbrand im Rosenthaler Weg in Französisch Buchholz. Anwohner alarmierten gegen 12.00 Uhr die Feuerwehr, als sie Rauchschwaden aus der Küche der 78-jährigen Mieterin emporsteigen sahen. Glücklicherweise gelang es der Seniorin rechtzeitig die Wohnung zu verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten das Feuer und brachten die 78-Jährige mit einer Rauchgasvergiftung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

In der Landsberger Allee in Hohenschönhausen alarmierte gegen 19.30 Uhr eine 36-jährige Mieterin die Feuerwehr, nachdem sie im Bereich des Spülbeckens in ihrer Küche eine Rauchentwicklung festgestellt hatte. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten das Feuer, durch das die gesamte Küche zerstört wurde. Die 36-Jährige und ihr 15-jähriger Sohn blieben unverletzt. Die Ursache für den Brand konnte bislang nicht lokalisiert werden.

Ein 75-jähriger Mieter und seine 73-jährige Frau bemerkten gegen 23.30 Uhr eine Rauchentwicklung im Flur ihrer Wohnung im Horstweg in Charlottenburg. Nachdem sie von ihrem Balkon aus laut um Hilfe riefen, alarmierte eine Nachbarin die Feuerwehr. Mit Hilfe einer Drehleiter konnten die beiden Senioren durch Einsatzkräfte der Feuerwehr gerettet und zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden. Ob ein technischer Defekt des Kühlschranks die Brandursache war, wird derzeit geprüft.