Finanzierung für Wiederaufbau von Schloss Biesdorf gesichert

Finanzierung für Wiederaufbau von Schloss Biesdorf gesichert

Wie der Senat am Mittwoch bekannt gab, ist der historische Wiederaufbau des Schlosses Biesdorf finanziell in trockenen Tüchern. Die noch fehlenden Mittel in Höhe von 3,75 Mio. Euro wurden durch die Senatskulturverwaltung bewilligt.

Die Mittel stammen aus dem Kulturinvestitionsprogramm (KIP) des Senats, das der Entwicklung und dem Ausbau von kulturtouristischen Potentialen gewidmet ist. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erlaubt im Zusammenhang mit der Einrichtung einer Galerie „Bilderstreit“ den denkmalgerechten Wiederaufbau des Schlosses Biesdorf. In der Galerie werden Kunstwerke ostdeutscher Künstlerinnen und Künstler aus der Sammlung Burg Beeskow zu sehen sein, die bislang nicht in größerem Umfang präsentiert werden konnten.

Staatssekretär André Schmitz sagte dazu: „Eine Berliner Außenstelle der interessanten Sammlung Beeskow im vollständig wieder aufgebauten Schloss Biesdorf wird nicht nur die kulturtouristische Attraktivität des Bezirkes und Berlins erhöhen, sondern ein Gewinn für die gesamte Berliner Kulturlandschaft sein.“

Es sollen insgesamt 7,5 Mio. Euro zur Verfügung stehen. 3,5 Mio. Euro hatten die Lottostiftung Berlin bewilligt und 250.000 Euro hatte das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf zur Verfügung gestellt.

Die Erstellung der Bauplanungsunterlagen wird nunmehr durch das Bezirksamt als Bauherren in Angriff genommen; bis Ende 2014 sollen das Bauvorhaben und die Einrichtung der Galerie „Bilderstreit“ abgeschlossen sein.

Foto: Stiftung OST-WEST-BEGEGNUNGSSTÄTTE Schloss Biesdorf e.V.

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