Nachbarschaftsstreit endet im Krankenhaus

Nachbarschaftsstreit endet im Krankenhaus

Zunächst waren es nur Streitigkeiten. Dann tauschten die Nachbarn Beleidigungen untereiander aus. Und irgendwann ging man sich sprichwörtlich an die Gurgel. Denn einer der Beteiligten musste in der vergangenen Nacht mit einer Halsverletzung ins Krankenhaus.

Es was gegen 23 Uhr als sich die beiden Männer auf dem Gehweg der Gothaer Straße begegneten. Nach einem unfeinen Wortwechsel zog einer ein Messer, fügte seinem 34-jährigen Kontrahenten eine tiefe Schnittwunde am Hals zu und flüchtete anschließend zu Fuß.

Nach ersten Ermittlungen kam man auf die Spur des 49 Jahre alten Tatverdächtigen, den Polizisten des Abschnitts 63 kurz darauf in seiner Wohnung in der Eisenacher Straße festnahmen und der Kriminalpolizei überstellten. Er soll am Dienstag wegen versuchten Totschlags einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

Der verletzte Mann musste sich im Krankenhaus einer Notoperation unterziehen. Wie zu erfahren war, ist die Halsverletzung schwerwiegend, jedoch besteht keine Lebensgefahr.