Wasserbüffel auf der Pfaueninsel zu bestaunen
Auch in diesem Jahr bietet die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) einer kleinen Gruppe Wasserbüffel ein Sommerdomizil.
Damit soll die erfolgreiche Beweidung der Hechtlaichwiese aus dem Vorjahr fortgesetzt werden. Die Beweidung mit den Tieren erwies sich als zielführende Alternative zur maschinellen Mahd, was sich in der floristischen Überprüfung bestätigte. Der Einsatz der Tiere dient vorwiegend der Freihaltung der artenreichen Feuchtwiesenbiotope von Gehölzaufwuchs. Gleichzeitig vermitteln die Tiere den Besuchern eindrucksvoll die frühere Weidenutzung der Pfaueninsel. Vor allem in diesem Bereich der Pfaueninsel ist der landschaftliche Charakter seit nahezu 200 Jahren fast unverändert. Bereits ab 1803 bis vermutlich zur Auflösung der Menagerie im Jahr 1842 wurden Wasserbüffel auf der Pfaueninsel am Büffelteich westlich der Meierei gehalten.
Die Tiere stammen wie im Vorjahr von der Wasserbüffelzüchterin Sonja Moor aus Hirschfelde.
Es handelt sich hierbei konkret um vier Tiere: die zwei Jahre alten Kühe mit den Namen ‘Belinda’ und ‘Doreen’ mit ihren jeweils drei Monate alten Kälbern mit den Namen ‘Borana’ und ‘Doris’. Voraussichtlich bis Anfang Oktober sind die Tiere auf der ca. 3 Hektar großen Feuchtwiese zu bestaunen.
© SPSG / Foto: Hans Bach