Friedrichstadtpalast: Yma – zu schön, um wahr zu sein

Friedrichstadtpalast: Yma – zu schön, um wahr zu sein

Am Donnerstag stellte Dr. Berndt Schmidt, Intendant des Hauses, gemeinsam mit den Show-Machern Jürgen Nass und Roland Welke die neue Show ‚Yma – zu schön, um wahr zu sein‘ vor. „Auf der größten Theaterbühne der Welt wird ein großes Ding ausgebrütet“, eröffnete Dr. Berndt Schmidt, der auch als Produzent der neuen Show fungiert, sein Statement.

„Wer großen Erfolg will, muss mutig sein und ein entsprechendes Risiko eingehen. Mit Yma legen wir im Vergleich zur Erfolgsshow Qi noch einmal eine ordentliche Schippe drauf. Für diese Show haben wir am FriedrichstadtPalast den größten Produktionsetat frei gegeben, den es je gab. Wir investieren 8 Millionen Euro. Jürgen Nass erklärt das Besondere des Show-Konzept: „Yma wird innovativ, provokativ, waghalsig, sexy, modern und verwegen.“

Die 500 Kostüme wurden von Michael Michalsky gefertigt. Diese heben in ihrer Gestaltung die visuellen und ästhetischen Grenzen zwischen Skulpturalem, Choregographischen und Darstellerischem auf. Dies gilt auch für das Bühnen-Design, für das Aleksej Schön mit seiner Berliner Kreativschmiede Circus of Now verantwortlich zeichnet. Der Raum wird permanenter Verwandlung unterworfen. Die Frontalpräsentation auf der Bühne wird in eine echte Dreidimensionalität des Geschehens aufgelöst.

In Yma (gesprochen: Ima) geht es um besondere Momente aus dem Leben der fiktiven Bühnenfigur
Yma, einer umwerfend schönen, sympathischen und sehr unkonventionellen Frau. Yma führt die Zuschauer mit Stil und Humor durch ihre Welt der Verführung, der ästhetischen Provokation und des kultivierten Wahnsinns.

Die Rolle der Yma wird von einem Mann gespielt. Dieses Spiel mit der Wahrnehmung ist einerseits eine große Bühnenkunst, andererseits aber auch eine Allegorie der Toleranz, denn wenn das eine, in anderem Lichte betrachtet, auch das andere sein kann, kommt man mit Vorurteilen nicht weit.

Bereits jetzt – vier Monate vor der Premiere – sind mehr als 35.000 Karten verkauf.
Weltpremiere ist am 2. September 2010

Foto: Stephan Gustavus