Volksbühne
Mit der Gründungsversammlung 1890 des Vereins “Freie Volksbühne” war der Grundstein für die Volksbühne gelegt. Zwei Jahre später spaltet sich die “Neue Freie Volksbühne” ab. Sie gibt den Bau des Theaters in Auftrag. Nach dem Entwurf Oskar Kaufmanns wurde 1913-14 die Volksbühne auf dem Rosa-Luxemburg-Platz (ehem. Bülowplatz) errichtet.
Als Eröffnungsinszenierung wurde mit “WENN DER JUNGE WEIN BLÜHT“ ein Stück von Björnstjerne Björnson gegeben. Im Sinne einer Arbeiter-Besucherorganisation hatte man das Ziel, eine „realistisch-zeitnahe Bühnenkunst“ zu propagieren. Man bot den Proletariern verbilligte Theaterbesuche.
Laut Eigenauskunft waren inhaltlich Erwin Piscator in den 20er und Benno Besson in den 70er Jahren für dieses Theater prägend.Nach dem Mauerfall erlebte die Volksbühne unter der Intendanz von Frank Castorf einen Neuanfang. Die Bühne versteht sich heute selbst als „Ort experimenteller und politischer Kunst, der die klassischen Grenzen des Theaters sprengt“.
Die Volksbühne wurde über die Jahre durch Regisseure wie Emil Lessing, Max Camphausen, Frank Castorf oder Andreas Kriegenburg geprägt. Einige ihrer bekanntest Darsteller waren und sind Peter Lorre und Henry Hübchen.
Besonderes Merkmal: Progressives Theater mit Hang zu experimenteller und politischer Kunst.
Service-Info
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstraße 227
10178 Berlin
Tel +49.30.24 065 – 5
Fax +49.30.24 065 642
info@volksbuehne-berlin.de
