NPD-Kundgebung und Gegenveranstaltungen verliefen ohne nennenswerte Störungen

NPD-Kundgebung und Gegenveranstaltungen verliefen ohne nennenswerte Störungen

Laut Polizei kamm es vor und während der NPD- Kundgebung „Gegen das geplante „Integrationsgesetz“ – Überfremdungsgesetzgebung“ am S-Bahnhof Schöneweide mit bis zu 300 Teilnehmern am Samstag zu keinen nennenswerten Vorkommnissen. Der Veranstalter beendete die Kundgebung vorzeitig gegen 18 Uhr.

Nach Abschluss der Kundgebung kam es zu vereinzelten Festnahmen wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung.

Eine Demonstration gegen die NPD-Kundgebung unter dem Motto „Schöneweide BUNT“ verlief sehr friedlich. Etwa 250 Demonstranten nahmen an diesem Aufzug, der gegen 12 Uhr an der Michael Brückner-Straße begann, teil. Gegen 13 Uhr endete die Veranstaltung an der Südostallee, wobei sich die Teilnehmer einem weiteren kurzen Protestmarsch „Kein Nazikonzert in Schöneweide und anderswo“ anschlossen. Diese Demonstration begann um 14 Uhr, zog sich über den Groß-Berliner-Damm und endete 20 Minuten später mit 400 Personen am Ecksteinweg.

Gegen 11 Uhr 20 ließen sich etwa 120 Menschen auf dem Bahnhof Schöneweide nieder. Der Polizei gegenüber gab sich eine Person auf Nachfragen als Verantwortlicher aus und meldete eine Kundgebung „Gegen Nazis“ an. Die Teilnehmer dieser Kundgebung hielten sich an die Auflagen der Polizei, den S-Bahnhof zu räumen und begaben sich auf den Bahnhofsvorplatz. Sie schlossen sich anschließend ebenfalls der Demonstration mit dem Startpunkt Südostallee an.