Berliner Politiker nehmen am Freitagsgebet in der Neuköllner Sehitlik-Moschee teil

Berliner Politiker nehmen am Freitagsgebet in der Neuköllner Sehitlik-Moschee teil

Am heutigen Freitag werden die Senatorin für Integration, Dilek Kolat, Staatssekretär André Schmitz, Staatssekretär Farhad Dilmaghani und Berlins Integrationsbeauftragter Günter Piening am Freitagsgebet in der Neuköllner Şehitlik-Moschee teilnehmen.

Einer Meldung zufolge reagieren die Amtsträger auf eine erneute Bedrohung der Neuköllner Moschee, die in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Angriffsziel war. In den vergangenen Tagen hatte ein Unbekannter einen Drohbrief mit volksverhetzenden Parolen an die Neuköllner Şehitlik-Gemeinde geschickt und deren Mitglieder sogar Gewalt angedroht.

Senatorin Kolat erklärte dazu: “Mit dem Brief wird versucht, das Klima zu vergiften und bei der Gemeinde Angst zu erzeugen. Auch wenn wir über die tatsächliche Bedrohungslage derzeit nichts Genaues sagen können, müssen wir jedes Schreiben ernst nehmen. Die Verbrechen in Norwegen und die Taten der sogenannten Zwickauer Zelle haben gezeigt, wie schnell aus verworren völkischen Ideen und volksverhetzenden Schreiben blutige Taten werden.”

Mit der Teilnahme an dem Freitagsgebet will man klar stellen, dass der Senat die Gemeindemitglieder mit ihren Sorgen nicht allein lassen wird. Die Täter sollen wissen, dass Diskriminierung, Abwertung und Bedrohung von Muslimen in dieser Stadt nicht geduldet werden.

zum Artikel: Unbekannte hetzen erneut gegen Muslime in Deutschland – Täter drohen mit Erschießung >>

Foto: Archivbild

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