Deutschland finanziert Nothilfeprojekt in Syrien

Deutschland finanziert Nothilfeprojekt in Syrien

Berlin – Die Bundesregierung will mit etwa 300.000 Euro ein Soforthilfeprojekt des Deutschen Roten Kreuzes unterstützen, das in Zusammenarbeit mit dem Syrischen Roten Halbmond zur Linderung der Notlage der Menschen in Syrien beitragen soll.

Das Auswärtige Amt hat auf Veranlassung von Außenminister Westerwelle am Freitag in Berlin zu einem informellen Treffen eingeladen. Man wollte so ein möglichst genaues humanitäres Lagebild erhalten und Möglichkeiten eines besseren humanitären Zugangs in Syrien besprechen. Teilnehmer waren internationale und nationale Hilfsorganisationen, ausgewählte andere Geberstaaten und Partnerländer aus der Region.

Außenminister Westerwelle erklärte am Samstag dazu: „Die humanitäre Lage in Syrien und das Leid der Menschen sind bedrückend… Wir werden uns weiter nach Kräften dafür einsetzen, dass Hilfsorganisationen endlich freien und ungehinderten Zugang zu den notleidenden Menschen erhalten.“

Hilfsorganisationen haben derzeit nur sehr eingeschränkten Zugang nach Syrien, Hilfsleistungen sind angesichts der Lage vor Ort nur sehr schwierig möglich. Die Anzahl der Flüchtlinge in den Nachbarstaaten ist mittlerweile auf mindestens 20.000 gestiegen.

Mit dem Projekt sollen u.a. Nahrungsmittel, Decken und Hygieneartikel für notleidende und besonders bedürftige Familien in von den gewaltsamen Auseinandersetzungen betroffenen Gebieten in Syrien bereitgestellt werden.