Greenpeace-Aktivisten protestieren für Energiepolitik ohne Braunkohle
Greenpeace-Aktivisten protestieren am Samtag gegen die Energiepläne der brandenburgischen Linken beim Landesparteitag in Blossin.
Am Veranstaltungsort haben die Aktivisten eine zwei Meter hohe und fünf Meter lange Mauer aus Braunkohlebriketts errichtet und halten ein Dreiecksbanner mit der Aufschrift: “Linke: Mut zur Wende, Kohlekurs ablehnen”.
Laut Greenpeace entscheiden die Delegierten am Samstag über die Position der Partei zur künftigen Energiepolitik von Brandenburg. Demnach stehen ein Antrag, der den Entwurf der “Energiestrategie 2030″ der Parteispitze befürwortet, sowie ein fortschrittlicher Gegenantrag der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Umwelt zur Wahl.
Greenpeace fordert die Delegierten auf, dem LAG-Antrag zuzustimmen, der eine Energiepolitik ohne Braunkohle vorsieht. Ob die deutschen Klimaziele erreicht werden können, hängt auch von der künftigen Energiepolitik Brandenburgs ab.
Foto: Greenpeace-Energieexpertin Anike Peters im Gespräch mit Thomas Domres, dem energiepolitischen Sprecher der brandenburgischen Linken, Aufgenommen am: 18.02.2012, Ort: Blossin, DEU, Copyright: © Gordon Welters / Greenpeace