Kundgebung: Schüler und Lehrer protestieren für eine bessere Schule in Berlin

Kundgebung: Schüler und Lehrer protestieren für eine bessere Schule in Berlin

Am Donnerstag protestierten Schüler, Erzieher, Sozialpädagogen und Lehrer gegen die Finanznot an den Berliner Schulen. Mit dieser Kundgebung sollte auf die angeschlagene Finanzsituation aufmerksam gemacht werden, wodurch kein optimalen Schulbetrieb gewährleistet werden kann.

Lautstark skandierten die Teilnehmer, in erster Linie Schüler unterschiedlichen Alters, ihren Protest: “…wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut!”. Laut Veranstalter waren cirka 5000 Demonstranten trotz Warnungen des Bildungssenats gekommen.

Für eine bessere Schule in Berlin

Für eine bessere Schule in Berlin

Man forderte bessere Bildungschancen, bessere Personalausstattung, mehr Erzieher und mehr Lehrer. Die Belastung nehme durch steigende Krankmeldung von Lehrern ständig zu. Außerdem wurde moniert, dass es keine verbindlichen Vor- und Nachbereitungszeiten für Erzieher gibt. Trotz Konjunkturprogramm der Bundesregierung scheinen die Schulgebäude immer noch unzureichend ausgestattet zu sein und marode Räume sorgen immer noch für schlechte Stimmung.

Zu dieser Demonstration hatten die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Landeselterausschuss Berlin aufgerufen.

Der Demonstrationszug setzte sich vom Rosa-Luxemburg-Platz in Bewegung, führte über die Torstraße zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor. Autofahrer mussten etwas Geduld mitbringen.

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