Keine Einigung im BVG-Tarifkonflikt – Arbeitgeber legen neue Angebote vor

Keine Einigung im BVG-Tarifkonflikt – Arbeitgeber legen neue Angebote vor

Am Montag fanden erneute Verhandlungen im BVG-Tarifkonflikt zwischen dem Kommunalen Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin) und der Gwerkschaft ver.di statt.

Laut KAV Berlin sah sich die ver.di Verhandlungskommission nach den Gesprächen am Montag nicht in der Lage, ein positives Votum abzugeben und zog sich zur Beratung mit der gesamten Tarifkommission zurück

Die Verhandlungsführerin und Geschäftsführerin der KAV Berlin, Claudia Pfeiffer, erklärte: „Die Arbeitgeber legten drei neue Alternativangebote mit Laufzeiten von 12, 24 beziehungsweise 34 Monaten vor, die vor allem die unteren und mittleren Gehaltsgruppen spürbar stärken.“

Die Arbeitgeberseite orientiert sich bei ihren Angeboten an den Prognosen der Deutschen Bundesbank, wonach der Verbaucherpreisindex in 2012 um 1,8 Prozent und 2013 um 1,5 Prozent steigen soll. Dementsprechend wurden seitens der Arbeitgeber drei Angebote vorgelegt:

Angebot 1: 12 Monate Laufzeit, 2 % Gehaltserhöhung ab 1.5. 2012

Angebot 2: 24 Monate Laufzeit, 2,3 % ab 1.5.2012, 2 % ab 1.6.2013 für Einkommensgruppen (EG) 1-8 und 1,3 % für EG 9-15

Angebot 3: 34 Monate Laufzeit, 2,3% ab 1.5.2012, 2 % ab 1.6.2013 für Einkommensgruppen (EG) 1-8 und 1,3 % für EG 9-15, ab 1.7.2014 bis 28.02.2015 2 % sowie Erhöhung der Fahrerzulage um 15 Euro (für Neubeschäftigte).