Schlecker will mit ver.di wegen Restrukturierung des Unternehmens verhandeln
Am Montag ist die Drogeriemarktkette Schlecker mit der Bitte an die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) herangetreten, über eine tarifliche Vereinbarung zur weiteren Restrukturierung des Unternehmens zu verhandeln.
Die Gewerkschaft will erst nach einer intensiven Analyse und Auswertung der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens und in enger Absprache mit den Betriebsräten und den Beschäftigten über die nächsten Schritte entschieden. „Uns geht es in jedem Fall um die Zukunft der Beschäftigten“, betonte Stefanie Nutzenberger, ver.di-Bundesvorstandsmitglied für den Handel.
„Eine planbare Perspektive für die Beschäftigten hat für uns oberste Priorität“, sagte Nutzenberger, „darum werden wir gemeinsam mit den Betriebsräten und Beschäftigten diskutieren und gegebenenfalls eigene Vorschläge und Konzepte einbringen, die zu einer zukunftsfähigen Perspektive für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beitragen.“
Für die rund 30.000 Beschäftigten der Vertriebslinien AS und XL gilt noch bis Juni 2012 ein Beschäftigungssicherungs- und Sozialtarifvertrag.