ver.di fordert 6,5 Prozent mehr Geld für öffentlichen Dienst

ver.di fordert 6,5 Prozent mehr Geld für öffentlichen Dienst

Am Donnerstag hat die Bundestarifkommission der Gewerkschaft ver.di die Forderung für die Tarif- und Besoldungsrunde 2012 im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen beschlossen. Die Tarifkommission will eine Entgelterhöhung von 6,5 Prozent durchsetzen.

„Deutliche Entgelterhöhungen sind nicht nur ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit, sondern angesichts der Rezession in weiten Teilen Europas auch ein Gebot der wirtschaftlichen Vernunft“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am Donnerstag in Berlin. Deshalb beschloss die Tarifkommission die Forderung nach 6,5 Prozent Entgelterhöhung. Zur Stärkung der unteren Einkommen solle die Steigerung mindestens 200 Euro betragen. Außerdem fordert ver.di die unbefristete Übernahme der Auszubildenden sowie eine spürbare Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro.

ver.di wird die Tarifverhandlungen gemeinsam mit der GdP, der GEW und der dbb-tarifunion im Deutschen Beamtenbund führen. Die Verhandlungen für die rund zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen werden am 1. März 2012 in Potsdam aufgenommen.