ver.di fordert von Innensenator Henkel klares Bekenntnis zum Mindestlohn
Die Gewerkschaft ver.di fordert vor dem Hintergrund der Bundesratsinitiative zur Einführung eines Mindestlohns Klarheit von Innensenator Henkel und der Berliner CDU. Die versprach den Menschen einen Weg aus Armut und Unsicherheit.
Ver.di erwartet nun endlich, dass diesem Anspruch auch Taten folgen. Der gesetzliche Mindeststundenlohn soll dabei 8,50 € betragen. Die Gewerkschaft glaubt, dass man nur so das Lohndumping dauerhaft begrenzen kann.
Der ehrenamtliche ver.di-Landesvorsitzende Rolf Wiegandmuss ist der Meinung, dass sich der Senat zu einem gesetzlichen Mindestlohn und zu Mindestarbeitsbedingungen bekennen muss. Er erklärte: “Die immer wieder von den Gegnern des Mindestlohns angeführte Begründung, ein gesetzlicher Mindestlohn unterlaufe die Tarifautonomie oder Tariflöhne, ist eine faule Ausrede und reine Hinhaltetaktik.“