Keine Einigung in den Tarifverhandlungen zwischen BVG und ver.di – Warnstreiks möglich
Die heutigen Tarifverhandlungen bei der BVG und der Berlin-Transport blieben ergebnislos. Demnach hat die Arbeitgeberseite bei den heutigen Tarifverhandlungen für die rund 12.500 Beschäftigten der BVG/BT ein erneutes Angebot vorgelegt.
Es wurde bekannt, dass die ver.di-Verhandlungskommission das Angebot nach intensiver Beratung als zu gering bewertet hat. Am morgigen Mittwoch (15. Februar 2012) werden die zuständige Tarifkommission und die Arbeitskampfleitung zusammen kommen und das Angebot ausführlich diskutieren und bewerten. Laut ver.di ist nach bisheriger Einschätzung der Lage nicht mehr auszuschließen, dass die Gremien morgen erste Warnstreiks beschließen werden.
Laut Arbeitgeberverband sind die Spielräume eng gesteckt. Beide Tarifparteien befinden sich deshalb in einer schwierigen Situation. Am Mittwoch beraten sowohl die Nahverkehrsarbeitgeber, als auch die Tarifkommission von ver.di über das weitere Vorgehen und die möglichen Optionen.
Weitere Verhandlungstermine wurden schon vereinbart. Nächsten Montag, den 20. Februar findet eine weitere Verhandlungsrunde statt. Claudia Pfeiffer, Verhandlungsführerin des Arbeitgeberverbandes sagte erwartungsvoll: „Wir begrüßen die weitere Verhandlungsbereitschaft von ver.di und hoffen auf einen zügigen Abschluss der Tarifrunde.“
Es wurde mitgeteilt, dass beide Seiten vereinbart haben, zunächst keine Details zum aktuellen Angebot zu veröffentlichen.
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